Der BBK Rheinland-Pfalz vertritt die berufsständischen Interessen der Künstler*innen im Land.

Kulturpolitisches Statement des Berufsverbandes Bildender Künstlerinnen und Künstler Rheinland-Pfalz zur Landtagswahl 2021 in Rheinland-Pfalz 

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Offener Brief an die Ministerpräsidentin von Markus Clauer in der RHEINPFALZ vom 17.03.2021

Link zur Rheinpfalz

Neue Leitlinie Ausstellungs- und Mitwirkungsvergütung 2021

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Kulturförderbericht des Landes Rheinland-Pfalz 2018

"Der Kulturförderbericht beschreibt die wichtigsten Projekte und Einrichtungen und vermittelt somit auch einen umfangreichen Überblick über die kulturelle Vielfalt im Land." Hier geht es zum Kulturförderbericht 2018 auf der Homepage des Ministeriums für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur des Landes Rheinland-Pfalz - hier der Bericht zum Download.

Am 1. Januar 2018 trat in Rheinland-Pfalz die neue „Allgemeine Förderrichtlinie Kultur" in Kraft. 

Informationen auf der Seite Landesrecht RLP

Zur Erinnerung: Erklärung der Kulturminister der Länder zur kulturellen und künstlerischen Freiheit von März 2019

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Brief der Staatsministerin für Kultur und Medien Prof. Monika Grütters 

zum Thema "Sexuelle Belästigung" - mit Bitte um Teilnahme an einer online-Befragung.
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Direktlink zur Online-Umfrage
02.10.2020

Appell zur Grundrente

8.000 Unterschriften:  Künstler*innen und Kreative fordern Korrektur

Sie wäre fast unbemerkt geblieben, die zweite Hürde für die Grundrente! Nicht nur mindestens 33 Jahre Einzahlung in die Rentenversicherung sind Voraussetzung, sondern auch ein Mindesteinkommen von einem Drittel des durchschnittlichen Einkommens in Deutschland. Angesichts ihres schwankenden Einkommens schließt diese Regelung tausende Künstler*innen und Kreative von der Grundrente aus, selbst wenn sie es schaffen, 33 Jahre in die Rentenversicherung einzuzahlen.

Den Appell, dies zu korrigieren, von Bundesverband Bildender Künstlerinnen und Künstler (BBK), Deutschem Künstlerbund, Internationaler Gesellschaft für Bildende Künste, Arbeitsgemeinschaft Deutscher Kunstvereine, Stiftung Kunstfonds, Internationalem Künstlergremium, Deutsche Jazzunion und ProQuote Film haben in kurzer Zeit knapp 8.000 Menschen mitunterzeichnet. 

Wir fordern die Bundesregierung auf, in der morgigen Kabinettssitzung den Referentenentwurf an das Bundesministerium für Arbeit und Soziales mit der Forderung zurückzuverweisen, das geforderte Mindesteinkommen für den Bezug der Grundrente deutlich abzusenken. 

Lebensleistung verdient Respekt. Stimmt. Das gilt auch für Kreative!

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BRÜSSELER ERKLÄRUNG (Petition) 

FÜR DIE FREIHEIT DER KUNST!

Das Recht auf freie Meinungsäußerung, die Vielfalt und die Freiheit der Kunst in Europa sind in Gefahr. Die rechtsnationalen Regierungen in Österreich, Ungarn und Polen versuchen bereits, mit einer Politik der nationalen Abschottung die Kreativszene für ihre Zwecke einzuspannen. Ungarn, Polen und Österreich werden so zu warnenden Beispielen für eine nationalistische Kulturpolitik, die auch in Deutschland für Restriktion und Rollback steht. Der ideologische Kampf gegen die Freiheit der Kunst bedroht unsere Kulturlandschaft – und damit eine Grundfeste unserer Gesellschaft. 

Kunst muss frei sein. Nur so kann sie ihre innovative Kraft entwickeln und uns immer wieder neue Perspektiven eröffnen. Darum stellen wir uns dem Kulturkampf von rechts entschlossen entgegen - für die Freiheit der Kunst.
 
Unterschrift und mehr Infos unter:
https://www.change.org/p/br%C3%BCsseler-erkl%C3%A4rung-f%C3%BCr-die-freiheit-der-kunst
 
 

Deutscher Kulturrat

Beiträge zu verschiedenen kulturpolitischen Themen auf der Homepage des Deutschen Kulturrats http://www.kulturrat.de/

z.B.:

Keine Beziehung auf Augenhöhe
Tanja Dückers

Wahlkampf? Ja, bitte.
Klaus Staeck

Künstler: Hofnarren der Politik?
Olaf Zimmermann & Heinrich Schafmeister

Um allen Interessierten eine demokratische Meinungsbildung zu ermöglichen, veröffentlichen wir an dieser Stelle unterschiedliche Positionen zum Thema
VG Bild-Kunst-ordentliche MV 2017/Satzungsänderungen Verteilungsplan BG I-Kunst.

Position des BBK RLP: Brief mit Fragen - siehe oben


Umfrage zur wirtschaftlichen und sozialen Situation der Künstler_innen 2020

https://www.bbk-bundesverband.de/publikationen/umfrage-zur-wirtschaftlichen-und-sozialen-situation


 

ERGEBNISSE STUDIE zur Situation der bildenden Künstler*innen in Berlin


Berlin ist mit circa 8.000 professionell arbeitenden bildenden Künstler*innen nach New York der wichtigste Produktionsstandort für Gegenwartskunst.

In einer neuen Studie zeigt das Institut für Strategieentwicklung (IFSE) auf, unter welchen Bedingungen sie in dieser Stadt leben. Die Studie, die in Kooperation mit dem bbk berlin entstanden ist, ist nunmehr unter folgendem Link veröffentlicht:
http://www.ifse.de/uploads/media/IFSE_Studio-Berlin-III.pdf 


Nachdem in der ersten Studie im Jahr 2011 die Stadtentwicklung im Vordergrund stand, liegt in der jetzigen Studie ein Schwerpunkt auf dem Gender-Gap.

1.745 Künstler*innen haben an der Studie teilgenommen, damit eignen sich die repräsentativen Ergebnisse als Grundlage für Maßnahmen der Kulturpolitik.

Allein die Teilnehmer*innen der Umfrage gaben an, in den letzten drei Jahren an circa 10.000 Gruppen- und 3.200 Einzelausstellungen in und außerhalb Berlins beteiligt gewesen zu sein. 
Allein die Berliner Bildenden Künstler*innen ermöglichen und gestalten jährlich tausende von Ausstellungen..

Deutschlandweit leisten Künstler*innen in allen Bundesgebieten einen essentiellen Beitrag zum kulturellen des Landes. Doch auch ihre Situation ist ähnlich prekär. Dies zeigen auch die regelmäßig durchgeführten Umfragen des BBK.

Der Gender Pay Gap liegt in der Berliner Kunstwelt bei 28% und damit über dem allgemeinen Durchschnitt von 21%. Wobei sich der eigentliche Skandal hinter dieser Zahl verbirgt: Die durchschnittliche Höhe der Einkünfte aus künstlerischer Arbeit liegt bei gerade einmal 9.600,- Euro pro Jahr, die Hälfte aller Künstler*innen verdient mit ihrem Beruf weniger als 5.000,- Euro. Während Männer im Jahr 11.662,- Euro verdienen, beträgt der Verdienst von Frauen nur 8.390,- Euro. So ist der Großteil der Künstler*innen auf andere Einkommensquellen angewiesen. Für 80% ist ihre künstlerische Arbeit ein Verlustgeschäft. Insgesamt bezieht nur jede zehnte Künstler*in ihr gesamtes Jahreseinkommen aus der künstlerischen Arbeit, 13% der Männer und 8% der Frauen. Die Studie zeigt zudem, dass 90% der Künstler*innen später nicht von ihrer Rente leben können. Die durchschnittliche Rentenerwartung der Künstler*innen liegt bei 357,- Euro, wobei über die Hälfte aller Künstler*innen weniger als 280,- Euro erwarten. Ein alarmierender Wert.

„Die meisten Zahlen waren zu erwarten, allerdings hat mich alarmiert, wie niedrig die Rentenerwartung der Künstler*innen tatsächlich ist. Ebenso erschreckend sind die von Künstler*innen geschilderten Erlebnisse im Zusammenhang mit dem sexualisierten Machtmissbrauch“, sagt Studienautor Hergen Wöbken. „Nun gehe es darum, die Benachteiligung von Frauen, drohende Altersarmut und die insgesamt prekäre Lage der Künstler*innen zu überwinden“, die durch die Erhöhung der Mieten im Wohn- und Gewerbebereich und die einsetzende Verdrängung in den Ballungsgebieten noch weiter  verschärft wird. 

Der bbk berlin möchte überlegen mit welchen Maßnahmen sich die soziale und berufliche Lage der Künstler*innen nicht nur in Berlin verbessern lassen könnte und auch, wie sich der Gender Gap mit seinen negativen Auswirkungen verringern lässt.

Die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Künstler*innen Berlins sind lassen sich sicher nicht eins zu eins auf die bundesweite Situation übertragen. Die Problemfelder aber liegen ähnlich. Im Interesse aller Künstler*innen, die in Deutschland leben und arbeiten, würden wir uns sehr freuen, wenn wir da gemeinsame Maßnahmen ergreifen können.
 


Gemeinsam für ein faires Urhebervertragsrecht!

 

Es wird höchste Zeit, dass im Urhebervertragsrecht endlich die Instrumente gestärkt werden, die zum fairen Ausgleich der Interessen aller Beteiligter und damit zur Stärkung der Position der UrheberInnen und KünstlerInnen führen. 

 

Der Referentenentwurf des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz zum Urhebervertragsrecht bildet hierfür eine sehr gute Grundlage.

 

Erklärung der UrheberInnen und KünstlerInnen jetzt unterzeichnen!

 

http://urheber.info/erklaerung

http://urheber.info/erklaerung/unterzeichnen

 

Zeitgenössische Kunst im Diskurs


Christian Saehrendt, Neue Zürcher Zeitung vom 04.05.2019

Die Kunstwelt ist narzisstisch und beweihräuchert sich selber. Ein Plädoyer für den Verriss 

 https://www.nzz.ch/feuilleton/kunst-und-ihre-kritik-es-lebe-der-verriss-ld.1460745

"Es lebe die Kunst! Nur welche? Und warum?"

http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/kunst/plaedoyer-fuer-einen-aesthetischen-streit-in-der-kunst-15004578.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2

 

"Seltsam harmlos"
http://www.zeit.de/2016/44/uncertain-states-ausstellung-berlin-kulturpolitik


"Frauen, wagt mehr Größenwahn!"
http://www.zeit.de/2016/37/kuenstlerinnen-kunstmarkt-benachteiligung-auktionen/komplettansicht

"Privatmuseum: Wer jetzt keins hat, baut sich eins"
http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/kunst/die-vorzuege-des-privatmuseums
 -in-deutschland-14300486.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2


"Vielleicht gibt es einfach zu viele Museen"
http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/kunst/ein-gespraech-mit-christiane-lange-13844184.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2


"Lässt sich Kunst lehren?"
http://www.zeit.de/2016/16/fritz-schwegler-leipzig-professor-ausstellung-kunstakademie/komplettansicht


"Der Markt ist mir egal"
http://www.zeit.de/2015/16/markus-luepertz-bildhauer-interview

 
"Schieb’s dir in den Hintern"
http://www.zeit.de/2015/31/auftraggeber-kuenstler-auftragskunst-einfluss-markt


"Kunst kann das Nichts"
http://www.zeit.de/freitext/2015/08/13/kunst-relevanzdiktat-draesner/


"Wie man Kunst teuer macht"
http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/kunst/wie-man-ein-kunstwerk-teuer-macht-13021264.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2

 
"Der Sinn der Kunst"
http://www.zeit.de/2012/19/Berlin-Biennale


"Das fiese Geld"
http://www.zeit.de/2013/49/kunstmarkt-strukturvergleich-deutsch-international


"Kunst soll verbinden, nicht gekauft werden"

http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/kunst/tate-modern-kunst-soll-verbinden-nicht-gekauft-werden-12741326.html