Dessous, 2004
80 x 60 cm 
Acryl auf Leinwand

Ballett im 
Gegenlicht, 2016
140 x 120 cm
Acryl auf Leinwand

Metamorphose, 1998
120 x 120 cm
Acryl auf Leinwand

Golfplatz, 2000
120 x 140 cm
Acryl auf Leinwand

Christina Portrait, 2014
90 x 100 cm
Acryl auf Leinwand

Sturmmöwen – El Golfo, 
Lanzarote, 2008
120 x 120 cm
Acryl auf Leinwand

Vanilla Bourbon Jazz Band, 2008
110 x 150 cm
Acryl auf Leinwand

Mädchen mit weißem Hasen, 2008
140 x 100 cm
Acryl auf Leinwand

Kurzvita:
1941 geboren in Mainz  –  Studium an der Universität Zürich: Archäologie, Kunstgeschichte, Sprachen, Prof. G. Jedlicka, Kunst der Naturvölker, Prof. E. Leuzinger – Studium der Universität und Hochschule in Mainz: Bildende Kunst und Kunstgeschichte, Prof. G. König, Prof. K. Jürgen Fischer, Prof. Dr. H. J. Imiela – Studienaufenthalte in London, Paris, Florenz, Rom – Staatsexamens-Arbeit: „Versuch über das Finden im Bildnerischen Prozeß“ – 1970 Atelier für Lithographie und Radierung in Mainz – Kunsterzieherin / Oberstudienrätin am Frauenlobgymnasium in Mainz – 1973 Gründung der Galerie Edition Gerlach in Wackernheim und in Mainz – Einrichtung eigener Druckwerkstätten für Siebdruck und Verlagstätigkeit – Mitgliedschaften: Berufsverband Bildender Künstlerinnen und Künstler Rheinland-Pfalz im Bundesverband e.V.; Kunstverein Eisenturm Mainz e.V.; Ingelheimer Kunstverein e. V. – Ausstellungen im In- und Ausland seit 1967 – lebt und arbeitet in Wackernheim.

Künstlerische Position:
Die Gemälde von Brigitte Borkott-Gerlach entstehen in einem offenen Malprozess, der in der Explosivität der Handschrift noch immer aus den früheren Erfahrungen mit dem Informell resultiert. Die Motive hat die Künstlerin, wenn sie mit der Arbeit auf der weißen oder schwarzgrundierten Leinwand beginnt, zwar in präzisen Skizzen entwickelt, aber die Eigengesetzlichkeit der Farbe und des dynamischen Farbauftrags zwingt sie zu einer ständigen Veränderung und Verwandlung der ursprünglichen Gestaltidee während der Bildgenese. Die Bildgegenstände werden nicht vordergründig aufgesetzt, sondern entstehen im Eigentlichen aus der Farbe und der malerischen Geste. Die Auslöser für die Bildwelten liegen im vital erfahrenen Alltag und in der unmittelbaren Lebensumwelt. Die Malerin lässt Realität zu, die aber zugleich durch die autonomen Bildanteile übergeschichtet und auf eine übergeordnete Ebene gehoben wird. Die Bilder sind Ausdruck für die aus der Farbe entwickelte Dramatisierung und Mythologisierung von Erfahrenem. Die lebensgroßen Figuren stehen als Embleme für die vitale Existenz des Menschen. Die in diesem Zusammenhang dinglich und abstrakt dargestellten Bewegungsvorgänge verweisen somit auf ihre körperlichen und geistigen Energien. Dr. Michael Lipp

Rosenweg 1,
55263 Wackernheim
06132 5567
bb-gerlach@t-online.de
www.bb-gerlach.com

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