Flügelmensch ungeklärt, 2014
120 x 100 cm
Acryl auf Leinwand 

 

Ein Sturm kommt auf III, 2018 
100 x 140 cm 
Öl und Acryl auf Leinwand 


 

Ein Sturm kommt auf I, 2018 
160 x 100 cm 
Öl, Lackspray und Acryl auf Leinwand 


Die geraubten Töchter, 2009 
120 x 120 cm 
Acryl auf Leinwand 

Das Mazanares-Tal 
(Hommage à Francesco de Goya)
2017/18
100 x 120 cm
Acryl-Vinyl auf Leinwand


Weiblicher Akt, nachdenklich, 2001
150 x 90 cm
Acryl auf Leinwand

Centre Pompidou, Paris, 2017
120 x 150 cm
Acryl-Vinyl auf Leinwand

Garten der Lüste, 2015
120 x 100 cm
Acryl-Vinyl auf Leinwand

Kurzvita: 

Reinhard Ader hat sein Kunststudium an der damaligen Werkkunstschule in Mainz begonnen, dann in Kassel an der Hochschule für Bildende Künste weitergeführt und es nach 4-jährigem Studium mit dem Staatsexamen erfolgreich abgeschlossen. Zuerst machte er sich als Keramiker einen Namen, erstellte Objekte im öffentlichen Raum (Wandgestaltung „Kommunikation“, Rathaus Dannstadt, „Sagenbrunnen“, Ortsmittelpunkt Schauernheim), dann, Ende der 1980er Jahre beschäftigte er sich zunehmend mit Zeichnung und Malerei als direkter künstlerisch umsetzbarer Äußerung, hatte 10 Jahre sein Atelier in Mannheim, bis er 1998 in seiner Heimatstadt Speyer sein Atelier einrichtete. Seit 1973 als Keramiker und seit 1986 als Maler präsentierte Ader in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen im In- und Ausland seine Werke, bekam 1990 den „Hans-Purrmann-Preis“ der Stadt Speyer und im gleichen Jahr in Neustadt den ersten Preis beim Kunstwettbewerb „Feuer“. Zudem ist er in zahlreichen privaten und öffentlichen Sammlungen (u. a. Pfalzgalerie Kaiserslautern, Land Rheinland-Pfalz) vertreten. Er ist Mitglied im BBK Rheinland-Pfalz und Vorsitzender des Künstlerbundes Speyer.

Künstlerische Position: 

Reinhard Ader geht davon aus, dass die so genannte Wirklichkeit einem ständigen Erfahrungsprozess unterliegt. Wahrnehmung und Realität haben immer nur eine zeitlich und Standpunkt bezogene Gültigkeit, die fortwährend revidiert, überarbeitet und neu gedacht werden muss. Das Bewusst-Sein über das, was wir zu kennen glauben, wird in ungewohnter Perspektive und Räumlichkeit dargestellt und gleichzeitig hinterfragt. Aders Bilder suchen die Antwort in einem Brückenschlag zwischen expressiver, magisch-realistischer und konzeptueller Malerei, indem sie eine realistische Wiedergabe behaupten und zugleich zurücknehmen, dabei hinterfragen sie gewohnheitsmäßig eingespielte Formen der Repräsentation. Das Bild wird zu einer Kulissenwelt, der Betrachter wird zurückgeworfen auf die Anschauung und die Bewegungen, mit denen sein Blick das Bild konstituiert. Erst der Blick belebt die Innenräume, erst er schreibt das Drama, das in diesen Kulissen spielt. Realität, Wahrnehmung, Emotion und Vorstellung werden zu Komponenten der Zwiesprache zwischen Bild und Betrachter. 

Reinhard Ader

Landauer Straße 6,
67346 Speyer
0171 1277749
info@aderkunst.de
www.aderkunst.de

 

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