Kultur- und Medienministerrat der EU – Neues Webtool zur Information über europäische Fördermöglichkeiten vorgestellt

Dienstag, 30. November 2021

Presse- und Informationsamt der Bundesregierung (BPA)
Kulturstaatsministerin Monika Grütters hat heute an der Tagung des Kultur- und Medienministerrats der EU in Brüssel teilgenommen und dort in der öffentlichen Aussprache noch einmal den fundamentalen Wert der Kultur für Nationen, für Gesellschaften und für unsere Demokratie betont (...).
Bei der Ratssitzung stellte die Europäische Kommission außerdem das Online-Tool „CulturEU“ vor. Ziel der Plattform ist es, der Kultur- und Kreativbranche gebündelt Informationen über die EU-Förderlandschaft zur Verfügung zu stellen und damit den Zugang zu EU-Fördermitteln zu erleichtern. Kulturstaatsministerin Monika Grütters sagt dazu: „Es ist gut, dass sich Künstlerinnen, Künstler und Kreative nun über das neue Webtool umfassend über europäische Unterstützungsmöglichkeiten informieren können. Gemeinsam mit meinen Counterparts aus Portugal und Slowenien habe ich mich in der EU-Trioratspräsidentschaft intensiv dafür eingesetzt. Ich hoffe nun, dass die Kultur reichlich davon Gebrauch machen wird, um sich besser zu informieren und vor allem noch stärker von den Fördermöglichkeiten zu profitieren.“ (...)
Die aktualisierte Seite des Projekts „Europa fördert Kultur“ wurde im November freigeschaltet und ist verfügbar unter: www.europa-foerdert-Kultur.eu. (...)

Dringender Appell!
Sonderfonds muss auch für Kulturveranstaltungen der Freien Szene greifen!

Berlin, 6.12.2021 | Die Allianz der Freien Künste (AKF) fordert die neue Bundesregierung und die Landesregierungen dringend zum sofortigen Handeln auf:
Der Veranstaltungs-Sonderfonds muss unverzüglich angepasst werden!
Kulturveranstalter:innen sehen sich seit Wochen mit einem pandemiebedingten Publikumsrückgang und zusätzlichen Einschränkungen durch Hygiene-Auflagen konfrontiert, so dass Veranstaltungen sich wirtschaftlich nicht mehr tragen. Ein eigens zur Unterstützung der Kultur installierter „Sonderfonds des Bundes für Kulturveranstaltungen“ soll an dieser Stelle helfen, pandemiebedingte Einnahmeverluste bei Durchführung bzw. Absage von Veranstaltungen zu kompensieren.
Dieser Sonderfonds greift in seiner derzeitigen Form jedoch für zahlreiche Veranstaltungen der Freien Szene nicht: Die im Fonds vorgesehene Bagatellgrenze kann vielfach nicht erreicht werden, auch die angebotene Zwischenlösung über Sammelanträge funktioniert oft nicht, da der Förderzeitraum viel zu kurz bemessen ist. Eine Kompensation im Fall von Veranstaltungsabsagen ist regulär nur dann vorgesehen, wenn die Absagen behördlich angeordnet werden - was nach den neuen Beschlüssen in den meisten Fällen vorerst nicht zu erwarten ist. (...)
Bundesverbände fordern wir die neue Bundesregierung und die Länder auf, unverzüglich wirksame Maßnahmen zum Schutz der Veranstalter:innen und Künstler:innen der Freien Szene zu ergreifen:

  • In der aktuellen Pandemielage müssen auch „freiwillige“ Absagen über die Ausfallabsicherung kompensiert werden.
  • Die Laufzeit der Wirtschaftlichkeitshilfe muss umgehend verlängert werden.
  • Die Bagatellgrenze innerhalb der Wirtschaftlichkeitshilfe des Sonderfonds muss von
  • 1000 Euro auf 500 Euro herabgesetzt werden.
  • Eine „freiwillige” Kapazitätsreduzierung um mehr als 75% muss - analog zur
  • behördlich angeordneten Kapazitätsreduzierung - die Fördersumme verdoppeln.

(...)
Weitere Infos: https://allianz-der-freien-kuenste.de
Sprecher:innen: ALLIANZ DER FREIEN KÜNSTE
Lena Krause - tel: 0176 / 640 92 843 c/o FREO e.V.
Bea Kießlinger - tel: 0179 / 699 05 82 Hasenheide 54, 10967 Berlin
Peder W. Strux - tel :0151/23023400

Vollständige Pressemitteilung als pdf

Pressemitteilung

Künstlersozialversicherung: Pandemiebedingte Ausnahmeregelungen sollen auch 2022 gelten

Hauptausschuss des Bundestages nimmt Forderung des Deutschen Kulturrates auf

Berlin, den 17.11.2021. Morgen Vormittag findet die zweite und dritte Beratung des von den Fraktionen SPD, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und FDP eingebrachten Entwurfs eines "Gesetz zur Änderung des Infektionsschutzgesetzes und weiterer Gesetze anlässlich der Aufhebung der Feststellung der epidemischen Lage von nationaler Tragweite" statt. Es gibt nun eine Beschlussempfehlung und den Bericht des Hauptausschusses (Drucksache 20/78) der eine wichtige Forderung des Deutschen Kulturrates aufnimmt.

Der Deutsche Kulturrat hatte am 11. November die folgende Mitteilung versendet: Ampel: Erste Bewährungsprobe für die Kultur heute im Bundestag. Hierin forderten wir eine dringende Nachbesserung im Infektionsschutzgesetz, damit wie schon wie im Jahr 2021 die in der Künstlersozialversicherung Versicherten ihren Kranken- und Pflegeversicherungsschutz auch im kommenden Jahr nicht verlieren, wenn sie mehr als 450 Euro/Monat (5.400 Euro/Jahr) aus nicht-künstlerischer selbständiger Tätigkeit verdienen. Die für dieses Jahr geltende Sonderregelung soll nun, wie von uns gefordert, bis zum 31.12.2022 verlängert werden. Die Zuverdienstmöglichkeit beträgt damit bis Ende 2022, wie bereits 2021, 1.300 Euro/Monat (15.600 Euro/Jahr).

Schon im ersten Entwurf des Infektionsschutzgesetzes war vorgesehen, dass in der Künstlersozialversicherung Versicherte auch im Jahr 2022 das erforderliche Mindesteinkommen unterschreiten können, ohne den Versicherungsschutz zu verlieren. Diese Maßnahme findet sich nun auch in der Beschlussempfehlung des Hauptausschusses. Sie ist dringend erforderlich, da sich die Einnahmesituation vieler Versicherter gerade wieder dramatisch verschlechtert.

Die Versicherungspflicht und damit die Mitgliedschaft in der Künstlersozialkasse bleibt nämlich nur bestehen, solange das Arbeitseinkommen der versicherten Künstlerinnen und Künstler nicht mehr als zweimal innerhalb von sechs Kalenderjahren die Grenze von 3.900 Euro im Jahr unterschreitet. Ein Unterschreiten der Grenze soll nun, wie bereits in den Jahren 2020 und 2021, auch 2022 unberücksichtigt bleiben.

Der Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates, Olaf Zimmermann, sagte: „Die Absicherung der soloselbständigen Kulturschaffenden über die Künstlersozialversicherung muss sich gerade in der Pandemie beweisen. Es ist gut, dass in der Beschlussempfehlung des Hauptausschusses des Deutschen Bundestages unsere Forderung aufgenommen wurde, die Zuverdienstmöglichkeit aus nicht-künstlericher Arbeit für Mitglieder der Künstlersozialversicherung bis mindestens Ende 2022 auf dem deutlich erhöhten Satz zu halten. Die Künstlerinnen und Künstler in unserem Land kämpfen mit allen ihnen zur Verfügung stehenden Mittel gegen die Auswirkungen der Pandemie an. Wenn sie nun auch im kommenden Jahr ein Teil ihres Einkommens aus selbständiger nicht-künstlericher Tätigkeit bestreiten müssen, werden sie dafür nicht auch noch bestraft und bleiben weiterhin Mitglied in der Künstlersozialkasse. Wenn der Deutsche Bundestag morgen der Beschlussempfehlung des Hauptausschusses zustimmt, wird ein wichtiger Schritt zu besseren Absicherung der Kulturschaffenden in der Pandemie erreicht."

Pressemitteilung des BBK-Bundesverbands zum Koalitionsvertrag
von SPD, Grünen und FDP

Berlin, den 25. November 2021 

 

Koalitionsvertrag und Kreative 

Auf geht’s. 

Der vorgelegte Koalitionsvertrag greift durchaus Forderungen der Kulturakteure, von Künstlerinnen und Künstlern auf. 

Der BBK Bundesverband begrüßt Vorhaben der Koalition zur Einkommens- und sozialen Sicherung Kreativer, zur Stärkung der Künstlersozialkasse und dabei vor allem auch die langfristige Beibehaltung der erhöhten Zuverdienstgrenze. 

Endlich steht auch die die Schließung des Gender Pay Gap auf der politischen Agenda. Ebenso dringlich ist die geplante strukturelle Förderung der Kunst- und Kulturszene und ihrer Verbände, sehr willkommen die Stärkung der Bundeskulturfonds – so auch der Stiftung Kunstfonds – und der Kulturstiftung des Bundes. 

Nun wird es vor allem auf die konkrete Umsetzung dieser Vorhaben ankommen: Vordringlich ist die Verankerung von Mindesthonoraren in Förderrichtlinien des Bundes, sodass es heißen kann: Pay the artist – für alle künstlerischen Leistungen! Wünschenswert sind auch fiskalische Anreize für den Kunst- und Kulturgenuss spartenübergreifend.  

Vermisst werden klare Aussagen zur dringend nötigen Reform der Grundrente. Und schade, dass der Mut zu einem Bundeskulturministerium als Anerkennung der Relevanz von Kultur fehlte. 

Dagmar Schmidt und Marcel Noack, BBK Bundesvorsitzende:
Die existentielle Not Kreativer – nicht nur in der Corona-Krise, sondern strukturell – ist offensichtlich im politischen Bewusstsein angekommen. Der BBK Bundesverband steht mit Rat und Tat zu Seite und freut sich im künftigen „Plenum der Kultur“ auf den Diskurs mit der Politik.


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SOLOPART - ein Angebot für Kunstschaffende


Alle Angebote innerhalb des Projekts sind für die Teilnehmer*innen kostenfrei. Es richtet sich gezielt an Kunstschaffende, Soloselbständige und Kleinstunternehmen (bis zu 9 Mitarbeiter*innen) aus Rheinland-Pfalz.

Wir möchten mit verschiedenen Inhalten und in unterschiedlichen Formaten (Coaching, Workshops, Peer-Learning) Künstler*innen unterstützen. Dabei bestimmen die Menschen ganz individuell, an welchen Themen sie arbeiten möchten und welche Form bzw. welcher Umfang für sie sinnvoll und zielführend ist.

Kontakt:
Sandra Küchler
Prozessberatung, Bildungsmanagement

ARBEIT & LEBEN gGmbH
Gesellschaft für Beratung und Bildung
Zweigstelle Vorder- und Südpfalz
Siegfriedstr. 20-22
67547 Worms
Tel. +49 6241 9743-13
Fax +49 6241 9743-29
E-Mail s.kuechler@arbeit-und-leben.de
Internet www.arbeit-und-leben.de
Facebook www.facebook.com/arbeitundleben.rlp

Hilfe für Kultur in der Flutregion

Kulturstiftung stellt 200.000 € für Fluthilfe bereit.
Von der Flutkatastrophe betroffene Kulturinstitutionen und Kunstschaffende werden von
der Stiftung Rheinland-Pfalz für Kultur mit zusätzlichen Mitteln unterstützt: 200.000 €
stehen für Vorhaben in 2021 und 2022 zusätzlich zur Verfügung. Die Anträge können ab
sofort gestellt werden.
Der Erhalt kultureller Infrastrukturen und die Bewahrung von Kulturgut ist ebenso Stiftungszweck, wie die Pflege zeitgenössischen Kunstgeschehens und die Unterstützung besonderer Projekte im Kulturbereich. Zusätzlich zu den Regelförderungen der Kulturstiftung
(jeweils 150.000 € in 2021 und 2022) wurden durch sogenannte Umschichtungsgewinne
jetzt weitere 200.000 € für den Wiederaufbau der von der Flut betroffenen Kulturlandschaft
bereitgestellt. Damit können neben Rettung und Ersatz von Kunstwerken auch Veranstaltungen der Kunstschaffenden gefördert werden. Unterstützt werden Vorhaben in
2021 und 2022, so dass zusätzlich zu dringender Soforthilfe auch eine längerfristige Planung
möglich ist.
Zur Antragstellung steht das Online-Portal der Stiftung Rheinland-Pfalz für Kultur zur
Verfügung. Anträge zur Fluthilfe werden nach Dringlichkeit bearbeitet, für sie gelten die
Antragsfristen der Regelförderung nicht. https://kulturstiftung.antragsverwaltung.de/

Weitere Links und Informationen finden Sie hier.

"Corona-Neuigkeiten"-Archiv

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Sechsundzwanzigste Corona-Bekämpfungsverordnung Rheinland-Pfalz (26. CoBeLVO) vom 8. September 2021

Sechsundzwanzigste Corona-Bekämpfungsverordnung Rheinland-Pfalz (26. CoBeLVO) vom 8. September 2021 (tritt am 12. September 2021 in Kraft)

Ergänzende Dokumente:

Anlage 1 (zu § 1 Abs. 9 Satz 4)



Kulturministerin Katharina Binz stellt Förderprogramm für Kulturvereine vor: „Wir wollen den Vereinen beim Neustart ihres Vereinslebens helfen“ 

„Rheinland-Pfalz ist die Heimat von vielen, oftmals rein ehrenamtlich betriebenen Kulturvereinen. Viele sind im Bereich der Laien- oder Amateurmusik aktiv, aber auch im Bereich von darstellender Kunst, bildender Kunst, Soziokultur oder betreiben Museen. 

Lesen Sie weiter 

 
 

KULTUR.GEMEINSCHAFTEN: Kompetenzen, Köpfe, Kooperationen - Förderprogramm geht in die zweite Runde 

Mit elf Millionen Euro fördern Bund und Länder erneut unter der Marke KULTUR.GEMEINSCHAFTEN die digitale Qualifizierung und Transformation in Kultureinrichtungen. Bewerbungsstart ist der 16. August 2021. 

Lesen Sie weiter 



Stipendienprogramm der Stiftung Kulturwerk der VG Bild-Kunst  

Die VG Bild-Kunst informiert auf ihrer Webseite und unten stehend über das neue Stipendienprogramm der Stiftung Kulturwerk der VG Bild-Kunst im Rahmen von NEUSTART KULTUR. Vergeben werden knapp 3000 Stipendien à 5.000 € für eine Laufzeit von 4 Monaten.
Bildende Künstlerinnen und Künstler könen sich ab sofort registrieren, ab 2. August 2021 können sie online Anträge stellen. Die Voraussetzungen sind auf der Webseite der VG Bild-Kunst veröffentlicht. 

Rückfragen beantwortet des Projktteam per Email über neustartteam@vgbuero.de oder telefonisch von Montag bis Freitag zwischen 10:00 und 15:00 Uhr an 030/91 69 03 40 oder 030/91 69 07 78. 


2. Ausschreibung in Modul C unseres NEUSTART-Programms online geschaltet - Hinweis auf Fristende
Wir möchten daran erinnern, dass beim BBK noch bis zum 31.7. 2021 im Programm "Neustart für Bildende Künstlerinnen und Künstler" im Modul C Fördermittel bis zu 15.000 € für ein Kunstprojekt beantragt werden können. 

Die Fördervoraussetzungen finden sich hier , häufig gestellte Fragen beantworten wir hier. Und auch das Projektbüro hilft unter neustart@bbk-bundesverband.de oder 030 2061 96 96 (9-15 Uhr) gerne weiter. 

Im Rahmen eines von der Jury bewilligten Projektes können Künstler*innen u. a. für ihre Leistungen Honorare über maximal 130 Stunden à 50 € (brutto) abrechnen. 

 

Vom 1. Juni bis 31. Juli 2021 können wieder professionelle Bildende Künstlerinnen und Künstler beim BBK Bundesverband Fördermittel bis zu 15.000 € für „Innovative Kunstprojekte“ beantragen. 

Antragsberechtigt sind professionell arbeitende Bildende Künstlerinnen und Künstler mit Wohnsitz in Deutschland, nicht jedoch Immatrikulierte an einer Hoch- oder Fachhochschule. Gefördert werden Konzipierung und Umsetzung bildkünstlerischer Interventionen, Ausstellungen, Performances. 

Die Anträge müssen bis zum 31. Juli 2021 online eingereicht werden. Fördergrundsätze und Informationen zur Antragstellung finden sich hier. Eine unabhängige Jury wird Ende September 2021 über zu fördernde Projekte entscheiden, die zwischen dem 1. November 2021 und dem 30. April 2022 realisiert und abgeschlossen werden müssen. 

Im Juli folgt die Ausschreibung des Deutschen Künstlerbunds für das Stipendien-Modul D „Digitale Vermittlungsformate“. Beide Module werden auch zum dritten Mal Anfang 2022 ausgeschrieben. 

Bei Fragen unterstützt unser Projektbüro: 

BBK-Bundesverband - Projektbüro NEUSTART für Bildende Künstlerinnen und Künstler
Taubenstraße 1, 10117 Berlin | 030 206 196 96 (Mo-Fr 9-15 Uhr) | neustart@bbk-bundesverband.de | www.bbk-bundesverband.de 


FORDERUNGEN NACH AUFSTOCKUNG ERFOLGREICH!

Das Förderprogramm »NEUSTART für Bildende Künstlerinnen und Künstler«, das vom Deutschen Künstlerbund und dem Bundesverband Bildender Künstlerinnen und Künstler im Rahmen von »NEUSTART KULTUR« der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) initiiert wurde, wird um weitere 5 Millionen Euro aufgestockt. Das Stipendienprogramm des Deutschen Künstlerbundes wird mit 1,5 Millionen Euro fortgesetzt.

Laufzeiten von Modul D »Digitale Vermittlungsformate«

Zweite Ausschreibung: 01.07.2021 – 13.08.2021
Juryentscheidung: bis 31.10.2021
Förderzeitraum: 01.11.2021 – 31.03.2022
Dritte Ausschreibung: Ende des Jahres 2021
Juryentscheidung: bis 31.03.2022
Förderzeitraum: 01.04.2022 – 31.08.2022

Das Online-Portal für die Bewerbung auf Modul D wird am 01.07.2021 freigeschaltet: www.kuenstlerbund.de/neustart
Hier geht es zur Pressemitteilung (PDF). 


STIFTUNG KUNSTFONDS - NEUSTART KULTUR: Kickstarter-Zuschuss für Absolvent:innen von Kunsthochschulen 

Stiftung Kunstfonds realisiert gemeinsam mit der Kunsthochschulenrektorenkonferenz (RKK) ein NEUSTART KULTUR-Sonderförderprogramm in Höhe von 5. Mio. Euro, das Absolvent:innen den Start als freischaffende bildende Künstler:innen mit einem Kickstarter-Zuschuss erleichtert. Die Ausschreibungs- und Bewerbungsverfahren laufen direkt über die jeweiligen Kunsthochschulen, die Abwicklung der Förderungen über den Kunstfonds.
https://www.kunstfonds.de/aktuelles/details/neustart-kultur-kickstarter-zuschuss-fuer-absolventinnen-von-kunsthochschulen

Sonderstipendienprogramm INITIAL

Im Rahmen des Stipendienprogramms INITIAL vergibt die Akademie der Künste im Bereich Bildende Kunst 113 Stipendien in Höhe von 6.000 € für den Zeitraum 1.10.2021 bis 31.1.2022. Weitere Informationen zur Sektion Bildende Kunst: https://www.adk.de/de/akademie/sektionen/bildende-kunst/ 

Zur Kritik an diesem Programm: https://www.bbk-berlin.de/news/15062021-pressemitteilung-des-bbk-berlin-first-come-first-served-neustart-kultur-schickt



Neustarthilfe des Bundes für Soloselbstständige und kleine Unternehmen
Die Bundesministerien für Wirtschaft und Energie und für Finanzen haben alle wichtigen Informationen auf dieser Seite zusammengestellt:
https://www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de/UBH/Redaktion/DE/Artikel/neustarthilfe.html 



IM FOKUS – 6 PUNKTE FÜR DIE KULTUR  / Maßnahme 2.2. - "Lichtblicke"
Im Rahmen der Maßnahme „Neustart“ werden im Frühjahr 2021 anlässlich des 30-jährigen Jubiläums des Kultursommers Rheinland-Pfalz der Stiftung Rheinland-Pfalz für Kultur bis zu 30 Veranstaltungsprojekte gefördert, die zwischen dem 15. Januar und 30. April 2021 beginnen. Weitere Informationen: https://www.fokuskultur-rlp.de/#accordion-25-2 


Stipendien sind kein Umsatz
Das BKM hat der Stiftung Rheinland-Pfalz für Kultur bestätigt, dass die Stipendien nicht auf den Umsatz bei Neustart-Anträgen angerechnet werden und daher nicht als Umsatz angegeben werden müssen.

"Neustarthilfe für Soloselbständige"
Ab jetzt können Anträge auf Neustarthilfe für Soloselbständige gestellt werden - die dringendsten Fragen zur Neustarthilfe werden hier online und hier als pdf-Datei beantwortet. 


Faire Arbeit in Kunst und Kultur - Kulturarbeit im Licht von Klasse und Krise

Onlineveranstaltung - Dienstag, 9. März 2021, 18 bis 20 Uhr
Einladung als pdf 


Landesprogramm RLP "IM FOKUS – 6 PUNKTE FÜR DIE KULTUR": Am 15. Januar 2021  beginnt die 3. Runde der Projektstipendien.
(Die Maßnahmen 4 und 5 sind abgeschlossen.) Weitere Informationen: https://www.fokuskultur-rlp.de/ 


Faire Arbeit in Kunst und Kultur - Kulturarbeit im Licht von Klasse und Krise

Onlineveranstaltung - Dienstag, 9. März 2021, 18 bis 20 Uhr
Einladung als pdf 


Pressemitteilung der Allianz der Freien Künste "Ohne ernstzunehmende Nachbesserung ist den Soloselbstständigen nicht geholfen" - pdf zum Download


Oktober-Newsletter des BBK-Bundesverbands als pdf zum Download

Deutscher Kulturrat: Digitale Veranstaltung am 01.12.2020, 18 Uhr: JaAberUnd #3: Brauchen Künstlerinnen und Künstler eine bessere Interessenvertretung?
Link zum Video

Antragsfristverlängerung bis 15. November für Maßnahme 4 "Neue Medien in der Kultur" des Programms „Im Fokus - 6 Punkte für die Kultur" - hier geht es zur Pressemitteilung.

Brief von Kulturstaatsminister Prof. Dr. Konrad Wolf an die Kulturschaffenden des Landes Rheinland-Pfalz - hier als pdf.
02.10.2020

Die jeweils aktuelle Corona-Bekämpfungsverordnung mit Aktualisierungen und Hygienkonzepten gibt es hier. Die 11. Corona-Bekämpfungsverordnung tritt am 16. September 2020 in Kraft.

Künstlerstipendien: Über 880 Stipendien vergeben - 2. Runde ab 15. September geöffnet - weitere Informationen hier. Wichtiger Hinweis: Ungeachtet der Formulierung "...können Kulturschaffende, die bereits eine Förderung erhalten haben, den Antrag auf ein zweites Projektstipendium (...) stellen", sind laut Auskunft des Kulturministeriums in der zweiten Runde auch Neu- bzw. Erstanträge möglich!. 7./9. September 2020

Bundesprogramm „Neustart Kultur“ – Neustart für Bildende Künstlerinnen und Künstler – Förderprogramm der Künstlerverbände 

 

Im Rahmen des Bundesprogramms NEUSTART KULTUR der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien setzen der BBK-Bundesverband und der Deutsche Künstlerbund das Teilprogramm »NEUSTART für Bildende Künstlerinnen und Künstler« um. In diesem Förderprogramm der Künstlerverbände, das auf die berufliche Stärkung und Entwicklung vor allem im Bereich Digitalisierung abzielt, sind professionelle Bildende Künstler*innen mit Wohnsitz in Deutschland antragsberechtigt. Module A bis C setzt der BBK um, Modul D der Deutsche Künstlerbund. Sie gliedern sich wie folgt: 

Modul A: DIGITAL-GUTSCHEIN 

Modul B: MENTORING 

Modul C: INNOVATIVE KUNSTPROJEKTE 

Modul D: DIGITALE VERMITTLUNGSFORMATE 

Weitere Informationen gibt es unter https://www.bbk-bundesverband.de/projekte/neustart-kultur oder beim Projektbüro des BBK-Bundeverbandes: 

 

neustart@bbk-bundesverband.de 

BBK-Projektbüro NEUSTART KULTUR
Taubenstr. 1
10117 Berlin 

Ansprechpartnerinnen:
Valeska Hageney
Julia Auf´m Orde
Paulina Chrzanowska 

Bürozeiten: 9–15 Uhr
Tel.: 030 20 61 96 96 


Die Bundeskulturfonds erhalten aus dem Programm NEUSTART KULTUR der Bundesregierung insgesamt 50 Millionen Euro zusätzlich, um Projekte in den von ihnen vertretenen Kultursparten zu fördern. Für die Bildende Kunst ist das die STIFTUNG KUNSTFONDS. Zum (Corona-) Sonderförderprogramm 20/21geht es hier


Änderung in den Förderrichtlinien zum 6 Punkte-Plan für die Kultur des MWWK: "Das Ministerium erweitert ab dem 15. Juli die Förderkriterien für die Maßnahme 1 „Projektstipendien direkt“. Neben Mitgliedern der Künstlersozialkasse können nun auch Künstlerinnen und Künstler einen Antrag auf Förderung stellen, die über eine künstlerische Ausbildung, ein jährliches Einkommen von mindestens 3.900 Euro durch eine künstlerische Tätigkeit oder eine fachspezifische Ausstellungs- und/oder Publikationstätigkeit bzw. eine qualifzierte künstlerische Praxis verfügen. Diese Erweiterungen gelten auch für die Maßnahme 4 „Neue Medien direkt“, die in Ausnahmefällen auch Einzelpersonen die Möglichkeit einer Antragsstellung bietet." 9. Juli 2020


Informationen zum „6 Punkte-Plan für die Kultur" 15.05.2020 / aktualisiert 20. Juli 2020

(Kulturministerium und Stiftung für Kultur Rheinland-Pfalz haben inzwischen bestätigt, dass eine Antragstellung im neuen Programm nur für Mitglieder der Künstlersozialkasse möglich ist. Wir halten das für problematisch und haben das gegenüber dem Ministerium auch zum Ausdruck gebracht. Wir haben ferner erfahren, dass bei der Stipendienvergabe lediglich die Erfüllung der Antragskriterien überprüft wird. - Inzwischen überholt.)

Die Antragsformulare sind seit 15.05.2020 auf der Homepage des Programms freigeschaltet: https://fokuskultur-rlp.antragsverwaltung.de/login.php Vor der Nutzung des Portals muss ein Zugang beantragt werden, das geht über diesen Link: https://fokuskultur-rlp.antragsverwaltung.de/register.php

Der Nachweis über den Ausfall von geplanten Projekten, den der Antrag verlangt, kann in Form einer kurzen, schriftlichen Erklärung erfolgen. Die Stiftung für Kultur RLP teilt uns dazu weiter mit: „In einem Textfeld haben die Antragsteller die Möglichkeit, die insbesondere durch Corona bedingte, schwere Situation zu skizzieren und zu beschreiben, welche Möglichkeiten der Einnahme sie verloren haben, welche Ausstellungen oder Workshops ggfls. verschoben werden mussten oder gänzlich ausgefallen sind und wie sich deren Gesamtsituation darstellt. Bei der Antragstellung gibt es dann ergänzend die Möglichkeit weitere Dokumente hochzuladen, die mehr Aufschluss geben (z.B. Flyer von abgesagten Veranstaltungen, E-Mails, Programme o.ä.). Damit ist der Nachweis sehr formlos zu erbringen.“

Abrechnung begonnener Projekte im Rahmen des Programms "Jedem Kind seine Kunst": Bisher geleistete Stunden können mit einem "Antrag auf erste Abschlagszahlung" bis Jahresende abgerechnet werden. Das gilt unabhängig davon, ob die Projekte noch fortgesetzt werden (können). 10. Juni 2020 


Kurse von Künstlerinnen und Künstlern: Kurz nach der 5. hat die Landesregierung die 6. Corona-Bekämpfungsverordnung nachgelegt. Dort heißt es in Teil 1, §3, Abs. 4 „Angebote in Volkshochschulen und Musikschulen, mit Ausnahme des Gesangsunterrichtes, sind zulässig, soweit mindestens dem „Hygieneplan-Corona für die Schulen in Rheinland-Pfalz“ vom 21. April 2020 (…) eingehalten werden, insbesondere ein Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen Personen. Dies gilt auch für Angebote in öffentlichen und privaten Bildungseinrichtungen außerhalb der allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen sowie für entsprechende Bildungsangebote von Einzelpersonen.“ Obwohl Kunstkurse nicht ausdrücklich genannt sind, ist das zweifellos so zu lesen, dass ab 13. Mai Kunstkurse wieder zulässig sind, sofern dabei die gleichen Hygienestandards eingehalten werden wie an Schulen - 8./11.05.2020

Wichtiger Hinweis: Bei einer Verschiebung von Projekten ins folgende Kalenderjahr muss ein neuer Antrag gestellt werden. Es gilt auch unter Corona-Bedingungen das Jährlichkeitsprinzip.


Bewerbungsfrist für das Stipendium für bildende Künstler*innen mit Kindern unter 7 Jahren ist der 6. August 2020. 20./27. Juli 2020

Neunte Corona-Bekämpfungsverordnung Rheinland-Pfalz (9. CoBeLVO) vom 4. Juni 2020. Gilt ab 10. Juni 2020.

https://corona.rlp.de/fileadmin/rlp-stk/pdf-Dateien/Corona/9_bekaempfungsverordnung/9._CoBeLVO.pdf
https://corona.rlp.de/fileadmin/rlp-stk/pdf-Dateien/Corona/9_bekaempfungsverordnung/9._CoBeLVO_1._AEnderungsVO.pdf


Digitale Veranstaltungsreihe zum Bundesförderprogramm „Kultur macht stark“: Die digitalen Veranstaltungen finden vom 03.06. bis 05.06.2020, jeweils von 14:00-14:45 Uhr per Zoom statt - hier gibt es weitere Informationen.

Corona-Soforthilfe kann noch bis zum 31. Mai beantragt werden: https://isb.rlp.de/corona-soforthilfe.html 

Offener Brief von Kulturminister Prof. Dr. Konrad Wolf an den BBK RLP - "Hilfe für Künstlerinnen und Künstler in Zeiten von Corona" (vom 6. Mai 2020, eingegangen und hier eingestellt am 18. Mai 2020)

Ministerpräsidentin Malu Dreyer und Minister Prof. Dr. Konrad Wolf stellen Initiative "IM FOKUS – 6 PUNKTE FÜR DIE KULTUR" vor: https://www.fokuskultur-rlp.de/
Der BBK RLP war weder an der Entwicklung des Programms beteiligt, noch hatte er vor der Pressekonferenz Kenntnis davon - 28. April 2020.
Pressemitteilung von Staatskanzlei und MWWK Rheinland-Pfalz zum 6 Punkte-Programm
Pressemitteilung der CDU-Fraktion im Landtag RLP zum 6 Punkte-Programm der Landesregierung

Pressemitteilung / Erklärung des Bundes BBK: Soforthilfe für Lebenshaltungskosten und Kulturinfrastrukturfonds - 9./11.05.2020

Aktuell befinden sich gefälschte E-Mails im Umlauf, die sich auf die Corona-Soforthilfe beziehen und als Absender eine E-Mail-Adresse aufweisen, die als Domain einen RLP-Bezug vortäuscht - hier geht es zu den Informationen der ISB

Der Bundesverband Bildender Künstlerinnen und Künstler (BBK) fordert gemeinsam mit der Allianz der Freien Künste Bund und Länder auf, eine bundesweit einheitliche Regelung zu beschließen, die es ermöglicht, die Bundes-Soforthilfe auch für Lebenshaltungskosten von Künstler*innen und anderen Solo-Selbstständigen einzusetzen - zur Pressemitteilung - mehr auf https://www.bbk-bundesverband.de/ - 30. April 2020

Vorstellung KMU-Plattform Corona-Krise: Im Rahmen des Wir Vs. Virus Hackathons der Bundesregierung entstand das gemeinnützige Portal KMU Vs. Corona, auf dem es auch eine Runbrik für die Kreativberufe gibt - hier der Link: www.kmuvscorona.de

Kulturminister Konrad Wolf diskutierte am Mittwoch, 29.04.2020, mit Kulturschaffenden aus Rheinland-Pfalz über die aktuelle Situation und nachhaltige Lösungsansätze für eine starke Kulturszene während und nach #Corona. Die Podiumsdiskussion ist seit Mittwoch, 19:00 Uhr, auf dem Youtube-Kanal abrufbar: https://bit.ly/3eE8lF0 (Es handelte sich nicht um eine Live-Übertragung; die im Vorfeld vom BBK RLP eingereichten Fragen wurden nicht beantwortet).


Jedem Kind seine Kunst - Einsendeschluss für Leistungsangebote verlängert - Details auf Kulturland RLP

Schreiben des Bundesverbands Bildender Künstlerinnen und Künstler zur Sitzung des Ausschusses für Kultur und Medien im deutschen Bundestag

Gerhart Baum im Tagesspiegel: Freischaffende Künstler sind systemrelevant - 16. April 2020


Deutscher Kunstrat fordert sukzessive Öffnung von Ausstellungsorten - 15. April 2020


„Von der Kunst zu leben“ - erste Zwischenergebnisse aus der Umfrage des BBK_Bundesverbandes - Stand 13. April 2020


Allianz der Freien Künste fordert dringende Korrekturen bei der Coronahilfe von Bund und Ländern - 7. April 2020


Schreiben der Kulturverbände Rheinland-Pfalz zur Corona-Sofort-Hilfe an Staatsminister Dr. Wissing und die Abgeordneten des Landtages Rheinland-Pfalz - 01. April 2020
Antwort des Ministeriums für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau Rheinland-Pfalz auf das Schreiben der Kulturverbände - 04.04.2020


Kompetenzzentrum Kultur- und Kreativwirtschaft des Bundes legt erste ökonomische Analyse vor - 30. März 2020

Gemeinsame Erklärung der Verbände Bildender Künstlerinnen und Künstler vom 27. März 2020


BBK RLP fordert finanzielle Soforthilfen von der Landesregierung - Offener Brief vom 26. März 2020
Antwort des Ministeriums für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur des Landes Rheinland-Pfalz auf die Briefe des BBK RLP und der Kulturverbände des Landes


Nationaler Kulturinfrastrukturförderfonds notwendig! - Deutscher Kulturrat, 26. März 2020


Übersicht über die Hilfsangebote des Bundes und der Länder sowie aus dem Kulturbereich selbst - Deutscher Kulturrat, 25. März 2020


Bundesregierung: Hilfen für Künstler und Kreative, 23. März 2020


Pressemitteilung „Hilfe für Künstlerinnen und Künstler in Zeiten von Corona“ des BBK Rheinland-Pfalz vom 23. März 2020


Zur Mitteilung des Bundes-BBK vom 15. März 2020

 

BildStefan Danecki "Luna Corona" , 2020 

BKS-Portal - Hilfen zur Existenzsicherung bei Elementarschäden

Das Ministerium des Innern und für Sport Rheinland-Pfalz hat unter folgendem Link eine das BKS-Portal für Informationen und Beantragung von Hilfen zur Existenzsicherung bei Elementarschäden eingerichtet:

https://bks-portal.rlp.de/katastrophenschutz/gefahren-schutz-und-hilfe/elementarhilfen

Sehr geehrte Interessierte, 


gerne möchten wir Sie auf die nächsten kostenlosen Veranstaltungen der Servicestelle Kulturelle Bildung Rheinland-Pfalz aufmerksam machen.
 
Seit 2020 informiert die Servicestelle Kulturelle Bildung RLP regelmäßig auf digitalen Infotagen über Finanzierungsmöglichkeiten im Bereich der Kulturellen Bildung. Wir stellen die beiden größten Förderprogramme – das Bundesprogramm „Kultur macht stark“ und das Landesprogramm „Jedem Kind seine Kunst“ – vor und geben Einblicke in weitere Finanzierungs- und Fortbildungsmöglichkeiten. Die digitalen Infotage finden immer über ZOOM statt, die Teilnahme ist kostenfrei. 

Im zweiten Halbjahr 2021 wollen wir uns in unseren Infotagen bestimmten Kunstsparten widmen und Ihnen die Möglichkeiten der Förderprogramme in den jeweiligen Sparten darstellen und passende Praxisbeispiele präsentieren: 

29.09.2021, 10.00-13.00 Uhr: Bildende Kunst 

17.11.2021, 10.00-13.00 Uhr: Darstellende Kunst 

08.12.2021, 10.00-13.00 Uhr: Musik 

Die ausführlichen Tagesprogramme finden Sie auf unserer Seite unter https://www.skubi.com/kultur-macht-stark/veranstaltungen/

Sie können sich ab sofort für die oben genannten Termine unter schulz@skubi.com oder telefonisch unter 0651 718 2414 anmelden.
Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

Herzliche Grüße 

Christina Biundo und Karoline Schulz

Kunst+Projekte e.V. hat das Künstlerportal Deutschland 


Der Verein Kunst+Projekte e.V. hat das Künstlerportal Deutschland ins Leben gerufen, das nun durch Künstlerinnen und Künstler  mit Leben gefüllt werden soll. Es ist ein Projekt aus dem Programm Neustart Kultur, gefördert durch Kultur.Gemeinschaften und für die beteiligten Künstlerinnen und Künstler / Kulturschaffenden kostenfrei.

Eintragung und weitere Informationen: https://kuenstlerportal-deutschland.de

Sehr geehrte Kunst- und Kulturinteressierte, 

die Druckwerkstätten des Bezirksverband Bildender Küntlerinnen und Künstler Mannheim im Kulturzentrum Alte Feuerwache sind in ihrem Bestand gefährdet! 

Seit über 40 Jahren hat der regionale Berufsverband im Auftrag der Stadt Mannheim und mit ehrenamtlichen Engagement und Arbeit der Künstler:innen dafür gesorgt, dass die Werkstätten nicht nur für professionelle Künstler:innen, sondern auch für die breite Öffentlichkeit nutzbar sind. Vielfätlige Bildungseinrichtungen profitierten bislang von den professionell eingerichteten Werkstätten sowie dem Fachwissen der Künstler:innen innerhalb zahlreicher Angebote. 

Auf Grund einer geplanten Umstrukturierung des Verwaltungsapparates in der Alten Feuerwache sollen nun diese Werkstätten und der Sitz des Berufsverbandes weichen. Einmalige künstlerische Arbeitsmöglichkeiten im Kunst- und Kreativbereich, welche in ihrer selbstverwalteten Struktur professionell funktionieren, sollen an diesem Ort vernichtet werden. 

Helfen Sie uns mit Ihrer Unterschrift den politischen Mandats- und Entscheidungsträger:innen aufzuzeigen, wie wichtig dieser Ort inmitten der Stadt Mannheim und der Metropolregion Rhein-Neckar für die Kulturlandschaft ist. Unterstützen Sie uns in unserem Appel, die geplante Entscheidung zurück zu nehmen. 

Wir brauchen Sie! 

Die Werkstätten für Druckgrafik in der Alten Feuerwache Mannheim müssen bleiben! 

Sind Sie an weiteren Informationen interessiert, verfolgen Sie unsere Aktivitäten zum Erhalt im Internet unter www.bbk-mannheim.de oder wenden Sie sich per Email an info@bbk-mannheim.de

Gemäß der Datenschutzgrundverordnung (DSVGO) wird Ihre Unterschrift nur für diese Aktion verwendet und weitergeleitet. Mit Ihrer Unterschrift willigen Sie auch ein, dass Ihre Daten im Rahmen dieser Arbeit des BBK Mannheim e.V. genutzt werden dürfen. 

Bitte ausgefüllte Unterschriftenlisten an: 

Bezirksverband Bildender Künstler:innen Mannheim e.V.
Brückenstraße 2-4
68167 Mannheim 

Wir danken für Ihre Unterstützung! 

Faire Vergütung künstlerischer Leistungen

Liebe Künstler:innen wir benötigen eure Unterstützung bei der Sicherung einer fairen Vergütung künstlerischer Praxis. 

Bitte geht im Vorfeld der Bundestagswahl auf eure Wahlkreiskandidat:innen zu und überbringt die Forderungen der Initiative Ausstellungsvergütung.

Hierzu haben wir hier einen Aktionsbrief zum Download vorbereitet.
Bitte adressieren, unterschreiben und den Wahlkreiskandidat:innen persönlich oder per E-Mail übergeben.

Unsere Forderung 

• Verbindliche Festlegung von Ausstellungsvergütungen in Förderrichtlinien  des Bundes, der Länder und Kommunen

• Explizite Verankerung eines Anspruchs auf Ausstellungsvergütung im Urheberrechtsgesetz

• Finanzielle Sicherstellung von Ausstellungsvergütung für Ausstellungen in öffentlich geführten bzw. geförderten Kunstorten und der entsprechenden Anpassung der Budgets 

Die Ausstellungsvergütung ist eine zeitgemäße, notwendige und grundlegende Antwort auf die prekäre wirtschaftliche Lage von Bildenden Künstler:innen. Sie sollte eine wesentliche Erwerbsquelle für Bildende Künstler:innen sein. 
Es ist es an der Zeit, diese Gerechtigkeitslücke zu schließen!

Mit solidarischen Grüßen,
Eure 
Initiative Ausstellungsvergütung

Download:

I-AV-Brief-Aktion-BTW21-V-04-2HERUNTERLADEN

Kulturschaufenster Rheinland-Pfalz
Das Kulturschaufenster, das im Auftrag des Landes vom Kultursommer Rheinland-Pfalz in Kooperation mit der Hochschule Mainz entwickelt wurde, stellt Ihnen die entstandenen Arbeiten vor. Informationen zum Förderprogramm finden Sie unter www.fokuskultur-rlp.de.

Pressemitteilung des Landesmusikrats Rheinland-Pfalz

Nach den Sonntagsreden zeigt sich der Fehler im System:
Drohende Kürzungen beim Staatstheater Mainz nicht hinnehmbar

Pressemitteilung als PDF

Kulturpolitisches Statement des BBK Rheinland-Pfalz zur Landtagswahl 2021

als pdf zum Download

Offener Brief an die Ministerpräsidentin von Markus Clauer in der RHEINPFALZ vom 17.03.2021

Link zur Rheinpfalz

Neue Leitlinie Ausstellungs- und Mitwirkungsvergütung 2021

Dokument als  pdf zum Download

Kulturförderbericht des Landes Rheinland-Pfalz 2018

"Der Kulturförderbericht beschreibt die wichtigsten Projekte und Einrichtungen und vermittelt somit auch einen umfangreichen Überblick über die kulturelle Vielfalt im Land." Hier geht es zum Kulturförderbericht 2018 auf der Homepage des Ministeriums für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur des Landes Rheinland-Pfalz - hier der Bericht zum Download.

Am 1. Januar 2018 trat in Rheinland-Pfalz die neue
„Allgemeine Förderrichtlinie Kultur" in Kraft.

Informationen auf der Seite Landesrecht RLP

Zur Erinnerung: Erklärung der Kulturminister der Länder zur kulturellen und künstlerischen Freiheit von März 2019

Dokument zum Download als pdf

Brief der Staatsministerin für Kultur und Medien Prof. Monika Grütters 

zum Thema "Sexuelle Belästigung" - mit Bitte um Teilnahme an einer online-Befragung.
Brief als pdf
Direktlink zur Online-Umfrage
02.10.2020

Appell zur Grundrente
8.000 Unterschriften:  Künstler*innen und Kreative fordern Korrektur

Sie wäre fast unbemerkt geblieben, die zweite Hürde für die Grundrente! Nicht nur mindestens 33 Jahre Einzahlung in die Rentenversicherung sind Voraussetzung, sondern auch ein Mindesteinkommen von einem Drittel des durchschnittlichen Einkommens in Deutschland. Angesichts ihres schwankenden Einkommens schließt diese Regelung tausende Künstler*innen und Kreative von der Grundrente aus, selbst wenn sie es schaffen, 33 Jahre in die Rentenversicherung einzuzahlen.

Den Appell, dies zu korrigieren, von Bundesverband Bildender Künstlerinnen und Künstler (BBK), Deutschem Künstlerbund, Internationaler Gesellschaft für Bildende Künste, Arbeitsgemeinschaft Deutscher Kunstvereine, Stiftung Kunstfonds, Internationalem Künstlergremium, Deutsche Jazzunion und ProQuote Film haben in kurzer Zeit knapp 8.000 Menschen mitunterzeichnet. 

Wir fordern die Bundesregierung auf, in der morgigen Kabinettssitzung den Referentenentwurf an das Bundesministerium für Arbeit und Soziales mit der Forderung zurückzuverweisen, das geforderte Mindesteinkommen für den Bezug der Grundrente deutlich abzusenken. 

Lebensleistung verdient Respekt. Stimmt. Das gilt auch für Kreative!

Appell als pdf

BRÜSSELER ERKLÄRUNG (Petition)
FÜR DIE FREIHEIT DER KUNST!

Das Recht auf freie Meinungsäußerung, die Vielfalt und die Freiheit der Kunst in Europa sind in Gefahr. Die rechtsnationalen Regierungen in Österreich, Ungarn und Polen versuchen bereits, mit einer Politik der nationalen Abschottung die Kreativszene für ihre Zwecke einzuspannen. Ungarn, Polen und Österreich werden so zu warnenden Beispielen für eine nationalistische Kulturpolitik, die auch in Deutschland für Restriktion und Rollback steht. Der ideologische Kampf gegen die Freiheit der Kunst bedroht unsere Kulturlandschaft – und damit eine Grundfeste unserer Gesellschaft. 

Kunst muss frei sein. Nur so kann sie ihre innovative Kraft entwickeln und uns immer wieder neue Perspektiven eröffnen. Darum stellen wir uns dem Kulturkampf von rechts entschlossen entgegen - für die Freiheit der Kunst.
 
Unterschrift und mehr Infos unter:
https://www.change.org/p/br%C3%BCsseler-erkl%C3%A4rung-f%C3%BCr-die-freiheit-der-kunst
 
 

Deutscher Kulturrat

Beiträge zu verschiedenen kulturpolitischen Themen auf der Homepage des Deutschen Kulturrats http://www.kulturrat.de/

z.B.:

Keine Beziehung auf Augenhöhe
Tanja Dückers

Wahlkampf? Ja, bitte.
Klaus Staeck

Künstler: Hofnarren der Politik?
Olaf Zimmermann & Heinrich Schafmeister

Um allen Interessierten eine demokratische Meinungsbildung zu ermöglichen, veröffentlichen wir an dieser Stelle unterschiedliche Positionen zum Thema
VG Bild-Kunst-ordentliche MV 2017/Satzungsänderungen Verteilungsplan BG I-Kunst.

Position des BBK RLP: Brief mit Fragen - siehe oben


Umfrage zur wirtschaftlichen und sozialen Situation der Künstler_innen 2020

https://www.bbk-bundesverband.de/publikationen/umfrage-zur-wirtschaftlichen-und-sozialen-situation


 

ERGEBNISSE STUDIE zur Situation der bildenden Künstler*innen in Berlin


Berlin ist mit circa 8.000 professionell arbeitenden bildenden Künstler*innen nach New York der wichtigste Produktionsstandort für Gegenwartskunst.

In einer neuen Studie zeigt das Institut für Strategieentwicklung (IFSE) auf, unter welchen Bedingungen sie in dieser Stadt leben. Die Studie, die in Kooperation mit dem bbk berlin entstanden ist, ist nunmehr unter folgendem Link veröffentlicht:
http://www.ifse.de/uploads/media/IFSE_Studio-Berlin-III.pdf 


Nachdem in der ersten Studie im Jahr 2011 die Stadtentwicklung im Vordergrund stand, liegt in der jetzigen Studie ein Schwerpunkt auf dem Gender-Gap.

1.745 Künstler*innen haben an der Studie teilgenommen, damit eignen sich die repräsentativen Ergebnisse als Grundlage für Maßnahmen der Kulturpolitik.

Allein die Teilnehmer*innen der Umfrage gaben an, in den letzten drei Jahren an circa 10.000 Gruppen- und 3.200 Einzelausstellungen in und außerhalb Berlins beteiligt gewesen zu sein. 
Allein die Berliner Bildenden Künstler*innen ermöglichen und gestalten jährlich tausende von Ausstellungen..

Deutschlandweit leisten Künstler*innen in allen Bundesgebieten einen essentiellen Beitrag zum kulturellen des Landes. Doch auch ihre Situation ist ähnlich prekär. Dies zeigen auch die regelmäßig durchgeführten Umfragen des BBK.

Der Gender Pay Gap liegt in der Berliner Kunstwelt bei 28% und damit über dem allgemeinen Durchschnitt von 21%. Wobei sich der eigentliche Skandal hinter dieser Zahl verbirgt: Die durchschnittliche Höhe der Einkünfte aus künstlerischer Arbeit liegt bei gerade einmal 9.600,- Euro pro Jahr, die Hälfte aller Künstler*innen verdient mit ihrem Beruf weniger als 5.000,- Euro. Während Männer im Jahr 11.662,- Euro verdienen, beträgt der Verdienst von Frauen nur 8.390,- Euro. So ist der Großteil der Künstler*innen auf andere Einkommensquellen angewiesen. Für 80% ist ihre künstlerische Arbeit ein Verlustgeschäft. Insgesamt bezieht nur jede zehnte Künstler*in ihr gesamtes Jahreseinkommen aus der künstlerischen Arbeit, 13% der Männer und 8% der Frauen. Die Studie zeigt zudem, dass 90% der Künstler*innen später nicht von ihrer Rente leben können. Die durchschnittliche Rentenerwartung der Künstler*innen liegt bei 357,- Euro, wobei über die Hälfte aller Künstler*innen weniger als 280,- Euro erwarten. Ein alarmierender Wert.

„Die meisten Zahlen waren zu erwarten, allerdings hat mich alarmiert, wie niedrig die Rentenerwartung der Künstler*innen tatsächlich ist. Ebenso erschreckend sind die von Künstler*innen geschilderten Erlebnisse im Zusammenhang mit dem sexualisierten Machtmissbrauch“, sagt Studienautor Hergen Wöbken. „Nun gehe es darum, die Benachteiligung von Frauen, drohende Altersarmut und die insgesamt prekäre Lage der Künstler*innen zu überwinden“, die durch die Erhöhung der Mieten im Wohn- und Gewerbebereich und die einsetzende Verdrängung in den Ballungsgebieten noch weiter  verschärft wird. 

Der bbk berlin möchte überlegen mit welchen Maßnahmen sich die soziale und berufliche Lage der Künstler*innen nicht nur in Berlin verbessern lassen könnte und auch, wie sich der Gender Gap mit seinen negativen Auswirkungen verringern lässt.

Die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Künstler*innen Berlins sind lassen sich sicher nicht eins zu eins auf die bundesweite Situation übertragen. Die Problemfelder aber liegen ähnlich. Im Interesse aller Künstler*innen, die in Deutschland leben und arbeiten, würden wir uns sehr freuen, wenn wir da gemeinsame Maßnahmen ergreifen können.
 


Gemeinsam für ein faires Urhebervertragsrecht!

 

Es wird höchste Zeit, dass im Urhebervertragsrecht endlich die Instrumente gestärkt werden, die zum fairen Ausgleich der Interessen aller Beteiligter und damit zur Stärkung der Position der UrheberInnen und KünstlerInnen führen. 

 

Der Referentenentwurf des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz zum Urhebervertragsrecht bildet hierfür eine sehr gute Grundlage.

 

Erklärung der UrheberInnen und KünstlerInnen jetzt unterzeichnen!

 

http://urheber.info/erklaerung

http://urheber.info/erklaerung/unterzeichnen

 

Zeitgenössische Kunst im Diskurs


Christian Saehrendt, Neue Zürcher Zeitung vom 04.05.2019

Die Kunstwelt ist narzisstisch und beweihräuchert sich selber. Ein Plädoyer für den Verriss 

 https://www.nzz.ch/feuilleton/kunst-und-ihre-kritik-es-lebe-der-verriss-ld.1460745

"Es lebe die Kunst! Nur welche? Und warum?"

http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/kunst/plaedoyer-fuer-einen-aesthetischen-streit-in-der-kunst-15004578.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2

 

"Seltsam harmlos"
http://www.zeit.de/2016/44/uncertain-states-ausstellung-berlin-kulturpolitik


"Frauen, wagt mehr Größenwahn!"
http://www.zeit.de/2016/37/kuenstlerinnen-kunstmarkt-benachteiligung-auktionen/komplettansicht

"Privatmuseum: Wer jetzt keins hat, baut sich eins"
http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/kunst/die-vorzuege-des-privatmuseums
 -in-deutschland-14300486.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2


"Vielleicht gibt es einfach zu viele Museen"
http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/kunst/ein-gespraech-mit-christiane-lange-13844184.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2


"Lässt sich Kunst lehren?"
http://www.zeit.de/2016/16/fritz-schwegler-leipzig-professor-ausstellung-kunstakademie/komplettansicht


"Der Markt ist mir egal"
http://www.zeit.de/2015/16/markus-luepertz-bildhauer-interview

 
"Schieb’s dir in den Hintern"
http://www.zeit.de/2015/31/auftraggeber-kuenstler-auftragskunst-einfluss-markt


"Kunst kann das Nichts"
http://www.zeit.de/freitext/2015/08/13/kunst-relevanzdiktat-draesner/


"Wie man Kunst teuer macht"
http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/kunst/wie-man-ein-kunstwerk-teuer-macht-13021264.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2

 
"Der Sinn der Kunst"
http://www.zeit.de/2012/19/Berlin-Biennale


"Das fiese Geld"
http://www.zeit.de/2013/49/kunstmarkt-strukturvergleich-deutsch-international


"Kunst soll verbinden, nicht gekauft werden"

http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/kunst/tate-modern-kunst-soll-verbinden-nicht-gekauft-werden-12741326.html