Seminar- und Workshopreihe „StartUp“

Freischaffende Künstler:innen sind mit einer Reihe von Herausforderungen konfrontiert, die für den Einkommenserwerb zwar bewältigt werden müssen , aber angesichts ihrer Komplexität häufig überfordern.  Wir haben deshalb für unsere Mitglieder Seminare und Workshops mit Informations- und Qualifikationsangeboten zu berufspraktischen Themen zusammengestellt. Weitere sind geplant.

  • Anmeldung ausschließlich online über die Webseite!
  • jeweils 25 bis 30 Teilnehmende
  • Vergabe der Plätze in der Reihenfolge der Anmeldung
  • Die Zugangslinks bei Onlineformaten werden rechtzeitig vor Beginn der Veranstaltung per Mail verschickt.
  • Für Mitglieder des BBK RLP ist die Teilnahme kostenlos.
  • Nicht-Mitglieder können sich für evtl. bestehende Restplätze in den letzten 2 Tagen vor Beginn des Seminars anmelden.
  • Eine gesonderte Bestätigung der Anmeldung wird nicht mehr verschickt.
  • Ist ein Seminar belegt, wird es aus der Auswahlliste gelöscht.
 
„Ohne Moos nichts los…“ - Öffentliche Kulturförderung & Sponsoring

Onlineveranstaltung mit  Stephan Bock - Kulturmanager (dipl.), Kulturberater, Coach; seit über 40 Jahren Kulturarbeit in RLP, Gründer des Kulturbüros Rheinland-Pfalz, Autor zahlreicher Fachbeiträge zum Thema Kulturmanagement

Di., 13.12.2022, 10-13 Uhr
Do., 15.12.2022, 14-17 Uhr (Wiederholung)

Mit über 90% spielt die Öffentliche Kulturförderung im Vergleich zur privaten - wie Sponsoring, Stiftungen, Spenden u.a. - immer noch eine wichtige Rolle in der Kulturfinanzierung. Daher sind Kenntnisse der Förderstrukturen und vielfältigen Fördertöpfe auf kommunaler, Landes-, Bundes- und EU-Ebene von Vorteil.

Sponsoring funktioniert nach gänzlich anderen Prinzipien. Hier frage ich nicht nach Geld, sondern biete dem Unternehmen ein Marketingkonzept, dass ich mir bezahlen lasse; dazu muss ich mich in das Denken eines/einer Unternehmer*in versetzen können. Ich bin also nicht Bittsteller sondern Geschäftspartner. Wir lernen in sieben Schritten ein professionelles Sponsoringkonzept zu entwickeln.

„Leider müssen wir Ihnen mitteilen…“ Förderanträge erfolgversprechend gestalten

Onlineveranstaltung mit  Stephan Bock - Kulturmanager (dipl.), Kulturberater, Coach; seit über 40 Jahren Kulturarbeit in RLP, Gründer des Kulturbüros Rheinland-Pfalz, Autor zahlreicher Fachbeiträge zum Thema Kulturmanagement

Di., 13.12.2022, 14-17 Uhr
Do., 15.12.2022, 10-13 Uhr (Wiederholung)

Auf einen bewilligten Antrag kommen im Schnitt rund fünf Ablehnungsbescheide, und diese meist auch ohne Begründung, so dass man im Dunkeln tappt, was man falsch gemacht hat.
Aber noch wichtiger ist, die Geldgeber von der Förderungswürdigkeit unseres Vorhabens inhaltlich zu überzeugen, und das auf begrenztem Raum. An good-practice-Beispielen verschiedener Förderinstitutionen wird deutlich, worauf es ankommt.
In dem Seminar beschäftigen wir uns neben der Frage: „Was will der Geldgeber von uns hören?“ auch mit der Logik der Anträge, ihrem Aufbau und ihren Besonderheiten. Hierzu arbeiten wir auch praktisch und entwickeln individuelle Förderkonzepte.

Social Media Recht für KünstlerInnen

Onlineveranstaltung mit  Christian Korte - RA Christian Korte M.A., Rechtsanwalt, Sozialwissenschaftler, Berater, Referent – vornehmlich zu praxisrelevanten Rechtsfragen der (Neuen) Medien sowie der Bereiche Kunst, Kultur, Design. www.rechtgestalten.de

Mi., 14.12.2022, 10 - 13.15 Uhr
Fr. , 16.12.2022, 10 - 13.15 Uhr (Wiederholung)

In diesen Zeiten scheinen Künstlerinnen und Künstler ganz besonders gefordert, für das eigene Anliegen Öffentlichkeit herzustellen, auch und insbesondere auf eigenen Webseiten und Social Media-Kanälen. Doch wie sieht die aktuelle Gesetzeslage hier konkret aus? Was ist erlaubt, was darf für eigene Anliegen genutzt, was kopiert, was geteilt werden? Dieses Seminar verschafft einen Überblick über die rechtlichen Prämissen bei der Nutzung von Bildern, Grafiken und Fotos, von (fremden) Texten, Musik oder Videos. Es geht um Fragen des Rechtsrahmens beim Verlinken und Posten, um Haftungsfragen und immer wieder um Handlungsansätze für all die, die schnell zu Ressourcen schonenden Lösungen kommen müssen, aktuelle Hinweise auf rechtliche Stolperfallen (Impressum!) inklusive. Die Teilnehmer sind eingeladen, eigene Fragestellungen aus dem Arbeitsalltag aktiv in das Geschehen einzubringen.

Inhalte:

  • Grundlagen des Urheberrechts
  • Umgang mit Bildern, Fotografien und Grafiken
  • Veranstaltungsdokumentation, Persönlichkeitsrechte, Gruppenausstellungen, Eröffnungen
  • Umgang mit Texten, Videos, Musik, Presse, Verwertungsgesellschaften
  • Impressum, zwingende Angaben, Verantwortlichkeiten
  • Urheberrechtsverletzung, Abmahnung, Kosten
  • Datenschutz, Datenschutzerklärungen, Anbindung an Social Media Plattformen.

Das »kleine 1 x 1« des Zuwendungsrechts - Systematische Einführung in das rheinland-pfälzische Zuwendungsrecht

Präsenzveranstatung mit Thomas Esper - Referent für Kulturförderung bei der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion Trier

Fr., 16.12.2022, 10 – 16 Uhr

Ort: Geschäftsstelle des BBK RLP , Am Judensand 57b, Mainz

Freie Kulturveranstalter und Kulturschaffende stehen als »Allrounder« vor vielfältigen Herausforderungen: neben einer guten inhaltlich-programmatischen Planung und der Vermarktung des Angebotes ist die Finanzierung eines Kulturprojektes wesentliche Voraussetzung für dessen Gelingen. Wer dabei öffentliche Förderungen, z.B. Landesförderungen, nutzt, muss viel im Kleinteiligen wissen. Denn nur wer im Zyklus von Antrag bis Verwendungsnachweis gut informiert ist, vermeidet nach Beendigung eines Projektes ein böses Erwachen in Form von möglichen Rückforderungen.

Im Seminar werden auf systematische Weise haushalts- und verfahrensrechtliche Basiskenntnisse zum Antrags-, Bewilligungs-, Abwicklungs- und Prüfungsverfahren bei finanziellen Förderungsmaßnahmen (Projektförderung) vermittelt. Die Strukturen des Zuwendungsrechts von Rheinland-Pfalz werden dabei erläutert.

Das Seminar richtet sich an Kulturschaffende, die insbesondere Maßnahmen der Projektförderungen im Bereich der Freien Kulturszene (Freie Theater, Musikgruppen, soziokulturellen Einrichtungen etc.) in Rheinland-Pfalz durchführen oder beabsichtigen, dies zu tun

Inhalte

  • Antrag stellen
  • Bewilligung / Ablehnung erhalten
  • Mittel abrufen
  • Verwendung der Fördermittel nachweisen
  • Strategien zur Vermeidung von Rückforderungen des Landes

Wenn mehrere Seminare gebucht werden sollen, bitte für jedes ein eigenes Formular benutzen!

Neue Bilder in der Galerie der Mitglieder:

Sylvia Klein

>> Mitglieder

Aktuelle Ausstellungen des BBK RLP

FLUX4ART. Kunst in Rheinland-Pfalz

2022 findet die Landeskunstschau zum 3.Mal statt, diesmal  im Jahr des 75-jährigen Bestehens von Rheinland-Pfalz
Der geplante Ausstellungsteil in der Vertretung des Landes Rheinland-Pfalz in Berlin entfällt.

20.10.2022 - 05.02.2023 - Kunsthalle Mainz
20.10.2022 - 27.01.2023 - Landesmuseum Rheinland-Pfalz, Mainz
29.01.2022 - 26.03.2023 - Roentgen-Museum Neuwied
29.01. 2022 - 26.03.2023 - StadtGalerie Mennonitenkirche Neuwied

Alle Künstler*innen und das Veranstaltungsprogramm unter www.flux4art.de

Kulturpolitik

Kultur- und Medienministerrat der EU – Neues Webtool zu europäischen Fördermöglichkeiten vorgestellt

Kultur- und Medienministerrat der EU – Neues Webtool zur Information über europäische Fördermöglichkeiten vorgestellt

Dienstag, 30. November 2021

Presse- und Informationsamt der Bundesregierung (BPA)
Kulturstaatsministerin Monika Grütters hat heute an der Tagung des Kultur- und Medienministerrats der EU in Brüssel teilgenommen und dort in der öffentlichen Aussprache noch einmal den fundamentalen Wert der Kultur für Nationen, für Gesellschaften und für unsere Demokratie betont (...).
Bei der Ratssitzung stellte die Europäische Kommission außerdem das Online-Tool „CulturEU“ vor. Ziel der Plattform ist es, der Kultur- und Kreativbranche gebündelt Informationen über die EU-Förderlandschaft zur Verfügung zu stellen und damit den Zugang zu EU-Fördermitteln zu erleichtern. Kulturstaatsministerin Monika Grütters sagt dazu: „Es ist gut, dass sich Künstlerinnen, Künstler und Kreative nun über das neue Webtool umfassend über europäische Unterstützungsmöglichkeiten informieren können. Gemeinsam mit meinen Counterparts aus Portugal und Slowenien habe ich mich in der EU-Trioratspräsidentschaft intensiv dafür eingesetzt. Ich hoffe nun, dass die Kultur reichlich davon Gebrauch machen wird, um sich besser zu informieren und vor allem noch stärker von den Fördermöglichkeiten zu profitieren.“ (...)
Die aktualisierte Seite des Projekts „Europa fördert Kultur“ wurde im November freigeschaltet und ist verfügbar unter: www.europa-foerdert-Kultur.eu. (...)

Pressemitteilung Künstlersozialversicherung: Pandemiebedingte Ausnahmeregelungen sollen auch 2022 gelten

Hauptausschuss des Bundestages nimmt Forderung des Deutschen Kulturrates auf

Berlin, den 17.11.2021. Morgen Vormittag findet die zweite und dritte Beratung des von den Fraktionen SPD, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und FDP eingebrachten Entwurfs eines "Gesetz zur Änderung des Infektionsschutzgesetzes und weiterer Gesetze anlässlich der Aufhebung der Feststellung der epidemischen Lage von nationaler Tragweite" statt. Es gibt nun eine Beschlussempfehlung und den Bericht des Hauptausschusses (Drucksache 20/78) der eine wichtige Forderung des Deutschen Kulturrates aufnimmt.

Der Deutsche Kulturrat hatte am 11. November die folgende Mitteilung versendet: Ampel: Erste Bewährungsprobe für die Kultur heute im Bundestag. Hierin forderten wir eine dringende Nachbesserung im Infektionsschutzgesetz, damit wie schon wie im Jahr 2021 die in der Künstlersozialversicherung Versicherten ihren Kranken- und Pflegeversicherungsschutz auch im kommenden Jahr nicht verlieren, wenn sie mehr als 450 Euro/Monat (5.400 Euro/Jahr) aus nicht-künstlerischer selbständiger Tätigkeit verdienen. Die für dieses Jahr geltende Sonderregelung soll nun, wie von uns gefordert, bis zum 31.12.2022 verlängert werden. Die Zuverdienstmöglichkeit beträgt damit bis Ende 2022, wie bereits 2021, 1.300 Euro/Monat (15.600 Euro/Jahr).

Schon im ersten Entwurf des Infektionsschutzgesetzes war vorgesehen, dass in der Künstlersozialversicherung Versicherte auch im Jahr 2022 das erforderliche Mindesteinkommen unterschreiten können, ohne den Versicherungsschutz zu verlieren. Diese Maßnahme findet sich nun auch in der Beschlussempfehlung des Hauptausschusses. Sie ist dringend erforderlich, da sich die Einnahmesituation vieler Versicherter gerade wieder dramatisch verschlechtert.

Die Versicherungspflicht und damit die Mitgliedschaft in der Künstlersozialkasse bleibt nämlich nur bestehen, solange das Arbeitseinkommen der versicherten Künstlerinnen und Künstler nicht mehr als zweimal innerhalb von sechs Kalenderjahren die Grenze von 3.900 Euro im Jahr unterschreitet. Ein Unterschreiten der Grenze soll nun, wie bereits in den Jahren 2020 und 2021, auch 2022 unberücksichtigt bleiben.

Der Geschäftsführer des Deutschen Kulturrates, Olaf Zimmermann, sagte: „Die Absicherung der soloselbständigen Kulturschaffenden über die Künstlersozialversicherung muss sich gerade in der Pandemie beweisen. Es ist gut, dass in der Beschlussempfehlung des Hauptausschusses des Deutschen Bundestages unsere Forderung aufgenommen wurde, die Zuverdienstmöglichkeit aus nicht-künstlericher Arbeit für Mitglieder der Künstlersozialversicherung bis mindestens Ende 2022 auf dem deutlich erhöhten Satz zu halten. Die Künstlerinnen und Künstler in unserem Land kämpfen mit allen ihnen zur Verfügung stehenden Mittel gegen die Auswirkungen der Pandemie an. Wenn sie nun auch im kommenden Jahr ein Teil ihres Einkommens aus selbständiger nicht-künstlericher Tätigkeit bestreiten müssen, werden sie dafür nicht auch noch bestraft und bleiben weiterhin Mitglied in der Künstlersozialkasse. Wenn der Deutsche Bundestag morgen der Beschlussempfehlung des Hauptausschusses zustimmt, wird ein wichtiger Schritt zu besseren Absicherung der Kulturschaffenden in der Pandemie erreicht."

Appell der Allianz der freien Künste - Sonderfonds muss auch für Kulturveranstaltungen der Freien Szene greifen!

Sonderfonds muss auch für Kulturveranstaltungen der Freien Szene greifen!

Berlin, 6.12.2021 | Die Allianz der Freien Künste (AKF) fordert die neue Bundesregierung und die Landesregierungen dringend zum sofortigen Handeln auf:
Der Veranstaltungs-Sonderfonds muss unverzüglich angepasst werden!
Kulturveranstalter:innen sehen sich seit Wochen mit einem pandemiebedingten Publikumsrückgang und zusätzlichen Einschränkungen durch Hygiene-Auflagen konfrontiert, so dass Veranstaltungen sich wirtschaftlich nicht mehr tragen. Ein eigens zur Unterstützung der Kultur installierter „Sonderfonds des Bundes für Kulturveranstaltungen“ soll an dieser Stelle helfen, pandemiebedingte Einnahmeverluste bei Durchführung bzw. Absage von Veranstaltungen zu kompensieren.
Dieser Sonderfonds greift in seiner derzeitigen Form jedoch für zahlreiche Veranstaltungen der Freien Szene nicht: Die im Fonds vorgesehene Bagatellgrenze kann vielfach nicht erreicht werden, auch die angebotene Zwischenlösung über Sammelanträge funktioniert oft nicht, da der Förderzeitraum viel zu kurz bemessen ist. Eine Kompensation im Fall von Veranstaltungsabsagen ist regulär nur dann vorgesehen, wenn die Absagen behördlich angeordnet werden - was nach den neuen Beschlüssen in den meisten Fällen vorerst nicht zu erwarten ist. (...)
Bundesverbände fordern wir die neue Bundesregierung und die Länder auf, unverzüglich wirksame Maßnahmen zum Schutz der Veranstalter:innen und Künstler:innen der Freien Szene zu ergreifen:

  • In der aktuellen Pandemielage müssen auch „freiwillige“ Absagen über die Ausfallabsicherung kompensiert werden.
  • Die Laufzeit der Wirtschaftlichkeitshilfe muss umgehend verlängert werden.
  • Die Bagatellgrenze innerhalb der Wirtschaftlichkeitshilfe des Sonderfonds muss von
  • 1000 Euro auf 500 Euro herabgesetzt werden.
  • Eine „freiwillige” Kapazitätsreduzierung um mehr als 75% muss - analog zur
  • behördlich angeordneten Kapazitätsreduzierung - die Fördersumme verdoppeln.

(...)
Weitere Infos: https://allianz-der-freien-kuenste.de
Sprecher:innen: ALLIANZ DER FREIEN KÜNSTE
Lena Krause - tel: 0176 / 640 92 843 c/o FREO e.V.
Bea Kießlinger - tel: 0179 / 699 05 82 Hasenheide 54, 10967 Berlin
Peder W. Strux - tel :0151/23023400

Allianz der Freien Künste fordert Hilfen in der Energiekrise 15.11.2022
Déjà-vu? Ohne Unterstützung stehen die Freien Künste in der Energiekrise vor dem Aus.

Berlin, 15.11.2022 | Die steigenden Energie- und Strompreise bedrohen die freie Kunst- und Kulturszene existenziell. Die Akteur*innen der Freien Künste aller Sparten sehen sich mit explodierenden Produktionskosten konfrontiert, die durch Eintrittseinnahmen oder Energieeinsparungen nicht auszugleichen sind. Viele Veranstaltungsstätten, Festi­vals und Ensembles werden in den kommenden Monaten ihren Betrieb deshalb nicht oder nur eingeschränkt aufrechterhalten können.

Die Allianz der Freien Künste (AFK) begrüßt, dass im Rahmen des Wirtschaftsstabilisie­rungsfonds 1 Milliarde Euro für gezielte Hilfen für Kultureinrichtungen bereitgestellt wer­den. Hinsichtlich der konkreten Ausgestaltung dieser Hilfen fordert die AFK die Verant­wortlichen in Bund und Ländern eindringlich auf, den Begriff der „Kultureinrichtungen“ weit zu fassen und die zahlreichen freien und privat getragenen Kulturorte unter den Schutzschirm zu holen. Diese Orte sind nicht nur elementar für die Berufsausübung der freischaffenden Künstler*innen – es handelt sich auch um unverzichtbare Begegnungs­stätten, die den gesellschaftlichen Zusammenhalt fördern.

Gleichzeitig erleben wir ein Déjà-vu: Es fehlt weiterhin an effizienten Hilfen für selbst­ständige Künstler*innen, dabei zeichnen sich bereits jetzt negative Auswirkungen auf ihre Arbeits- und Einkommenssituation ab: Die gestiegenen Energiekosten führen zur Ausdünnung von Spielplanangeboten und Engagements, zur Kürzung von Honoraren sowie zum Wegbrechen von Verdienstmöglichkeiten und sie gefährden den Weiterbe­trieb von kreativen Arbeitsräumen wie Ateliers.

„Nachdem selbstständige Künstler*innen bereits durch die Corona-Pandemie immense wirtschaftliche Einbußen zu verzeichnen haben, drohen jetzt im Zuge der Energiekrise zusätzlich weitere Umsatzeinbrüche. Wir appellieren an die Bundesländer, dieser Ab­wärtsspirale entgegenzuwirken und geeignete Unterstützungsmaßnahmen auf den Weg zu bringen. In der Corona-Pandemie erprobte Hilfsprogramme wie z. B. niedrigschwellig angelegte und unbürokratisch zu beantragende Stipendien können hier Wirkung entfal­ten”, betont Helge-Björn Meyer, Co-Sprecher der Allianz der Freien Künste

Darüber hinaus appelliert die AFK an die Politik, die Fachexpertise der Interessenver­bände aller Sparten einzubeziehen. Diese Form der Zusammenarbeit hat sich bei der Bewältigung der Corona-Krise als hilfreich und zielführend erwiesen.

Sprecher:innen:
Lena Krause - tel: 0176/640 92 843
Peder W. Strux - tel :0151/23023400
Helge-Björn Meyer tel: 0175/755 8 120

PM: Berlin, den 7. November 2022 Energiefonds für den Kulturbereich – aber nicht für alle?

… wieder fallen Künstler:innen durchs Raster

Nichts gelernt? Die Pandemie hat es doch nun wirklich gezeigt: Ohne Kultur ist eine Gesellschaft arm, ihr Zusammenhalt gefährdet. Deshalb sind ihre Akteure zu schützen und krisenresilient zu machen. Dazu gehören auch Künstler:innen. Wenn sie ihren Arbeitsplatz, das Atelier, nicht mehr finanzieren können, entsteht der Kultur auch ein unersetzlicher Schaden. Die steigenden Energiekosten gefährden erneut viele Künstler:innen in ihrer beruflichen Existenz. Dies ergibt eine aktuelle Umfrage des BBK eindeutig. Deshalb ist es nicht nachvollziehbar, dass nicht auch professionelle Künstler:innen neben den Kultureinrichtungen für den Energiefonds antragsberechtigt sein können.

Dazu Dagmar Schmidt und Marcel Noack, BBK Bundesvorsitzende: „Die Pandemie-Folgen sind in der Bildenden Kunst noch nicht einmal überwunden – und schon wieder werden Künstler:innen bei der Bewältigung der nächsten Herausforderung – den Energiekostensteigerungen – benachteiligt. Der BBK fordert die Bundesregierung und allen voran die Kulturstaatsministerin auf, umgehend ein Programm aufzulegen, das die Folgen der Energiekrise auch für soloselbstständige Künstler:innen abfedert und ihnen dadurch die Fortführung ihres Berufs sichert.“

 

Unterstützung für Kulturschaffende aus und in der Ukraine

Ohne Anspruch auf Vollständigkeit hier Hinweise zu Unterstützungsplattformen

Goetheinstitut

Logo Goethe Institut>> goethe.de

Der Krieg in der Ukraine hat auch für Kulturschaffende und Künstler*innen gravierende Auswirkungen. Das Goethe-Institut hat deshalb unterschiedliche Programme aufgesetzt, die einen Beitrag zur Stützung der kulturellen Szenen leisten, in der Ukraine wie auch im Exil in Deutschland und weiteren europäischen Ländern.

Stipendien
Stabilisierungsfonds
Bildungsangebite
Schutzvorkehrungen für Kulturgüter

etc.

Diese Unterstützungsprojekte des Goethe-Instituts sind Teil eines umfassenden Maßnahmenpakets, für welches das Auswärtige Amt Mittel aus dem Ergänzungshaushalt 2022 zur Abmilderung der Folgen des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine bereitstellt.

 

Deutscher Kulturrat

d.kulturrat >> kulturrat.de/ukraine

Aktuelle Informationen zu Hilfsmaßnahmen aus dem Kulturbereich

IGBK - Internationale Gesellschaft der Bildenen Künste

>> IGBK<
Organisation von Vernetzungstreffen Bildende Kunst zu Kooperationen zwischen UK und Deutschland

Aktuelle Informationen zu Aufentalt, Service, Förderung

TA Logo Ukraine klein

Ein Projekt der IGBK, des Internationalen Theaterinstituts (ITI) Zentrum Deutschland und des Dachverband Tanz (DTD), initiiert und gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien. Auf der Startseite des Projekts >> touring artists finden sich in einem >> FAQ wichtige Regelungen zum Aufenthaltsrecht und Sozialrecht zusammen, die für aus der Ukraine Geflüchtete gelten, die sich in Deutschland aufhalten und hier arbeiten.regeläßig aktualisierte Informationen für Künstler*nnen aus der Ukraine zu Aufenthalt, Servivce, Förderung 

 

BBK RLP
Geschäftsstelle + Galerie
Am Judensand 57b
55122 Mainz

© 2022 BBK RLP e.V.
bzw.bei den einzelnen Künstlern.
Alle Rechte vorbehalten.

Telefon: 0 61 31 - 37 14 24
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.
Ansprechpartnerin:
Vera Hartmann

Geschäftszeiten:
mo 13 - 17 Uhr
mi  10 - 15 Uhr
fr   10 - 13 Uhr

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